Die Kapitelsitzung des Cartells Rupert Mayer (CRM) am 18. Oktober 2025 in Passau stand im Zeichen des Gedenkens an den Namenspatron des Cartells. Am 1. November 2025 jährte sich dessen Todestag zum 80. Mal.
Der 1945 verstorbene und 1987 seliggesprochene Jesuitenpater Rupert Mayer wird für sein öffentliches Bekenntnis zu christlichen Werten und sein mutiges Auftreten gegen antidemokratische Strömungen verehrt. Bereits zu Beginn der 1920er-Jahre stellte er sich den erstarkenden rechtsextremen und völkischen Ideologien sowie rassistischem und antisemitischem Gedankengut entschieden entgegen.
„Nie wieder“ war nicht nur eine Motivation der Anfangsjahre, sondern ist bis heute ein grundlegender Auftrag. Noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland waren unsere Demokratie und unsere christlichen Werte durch das Erstarken völkisch-nationaler und menschenverachtender Strömungen so gefährdet wie heute.
Anlässlich des 80. Todestages seines Namensgebers erklärt das Cartell Rupert Mayer:
- Die Freundeskreise des Cartells Rupert Mayer und ihre Mitglieder bekennen sich zur unveräußerlichen Würde jedes Menschen, zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zum Rechtsstaat.
- Gemäß unserer Satzung leiten uns der Auftrag, an der „Verwirklichung einer christlichen Gesellschaftsordnung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens“ mitzuwirken, sowie der „Respekt für Wert und Würde eines jeden Menschen“.
- Völkischer Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus sind mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild sowie mit den Zielen des CRM unvereinbar.
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