Julius-Echter-Gilde
Würzburg
Gegründet am 18.12.1961 von der Gesellschaft St. Sebald Nürnberg, Region Bayern.
Wer wir sind
Die Julius-Echter-Gilde Würzburg im Cartell Rupert Mayer (CRM) verfolgt das Ziel, durch eine von katholischer Motivation getragene Zivilcourage und durch soziales Engagement für Hilfsbedürftige und Arme christliche Wertvorstellungen in Familie, Beruf und Gesellschaft zu verbreiten und für deren Anerkennung und Bewahrung in einer pluralistischen Gesellschaft zu sorgen.

St. Adalbero in Würzburg – hier beginnen unsere Gildeabende

Haus der Kirche in Würzburg – Ort unserer Vortragsabende
Unser Anliegen
Mehr als ein frommer Verein
Die Julius-Echter-Gilde wurde 1961 als Freundeskreis katholischer Christen aus Würzburg und Umgebung gegründet. Mit aktuell bundesweit 23 weiteren Freundeskreisen bildet sie das Cartell Rupert Mayer (CRM), das ca. 800 Mitgliedern umfasst.
Das CRM wurde 1949 mit der Intention gegründet, nach dem Ende der NS-Diktatur zur geistigen und moralischen Erneuerung Deutschlands beizutragen. Ein wesentlicher Beweggrund war dabei anfangs die Sorge vor einem Wiederaufkommen des Nationalsozialismus. Die Benennung des Cartells nach dem 1987 seliggesprochenen Jesuitenpater Rupert Mayer (1876-1945) ist bis heute unser verbindendes Anliegen: Wie er leisten wir Widerstand gegen Menschenbilder, die andere wegen Herkunft und sozialem Status ausgrenzen. Der aufopferungsvolle Einsatz P. Rupert Mayers für sozial Schwache ist uns zeitloses Vorbild.
Wie die anderen im CRM zusammengeschlossenen Freundeskreise verpflichten wir uns, unser Leben nach katholischen Grundsätzen zu gestalten. Wir verstehen uns als Kreis von Freunden, die sich dazu gegenseitig ermutigen und die über das Private hinaus christliche Werte im öffentlichen Leben zur Geltung bringen wollen.
Bei der Aufnahme neuer Mitglieder achten wir wie die anderen Freundeskreise darauf, dass diese über eine dementsprechende Qualifikation, berufliche Position und gesellschaftliche Stellung verfügen. Angestrebt wird zudem ein breites Spektrum an Berufen und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Unsere monatlichen Treffen (jeweils am Mittwochabend) sind uns Heimat und Kraftquelle zugleich. Deshalb beginnen wir unsere Abende mit der Feier der Heiligen Messe. An das Abendessen schließt sich in der Regel ein Vortrag zu aktuellen kirchlichen, gesellschaftlichen oder politischen Themen an. Ausflüge, Besichtigungen, Besinnungstage und dergleichen ergänzen das Veranstaltungsprogramm.
Julius Echter als Namensgeber
Fürstbischof Julius Echter, auf der steinernen Stiftungsurkunde rechts kniend dargestellt, erbaute 1576 das nach ihm benannte Juliusspital zum Heil der kranken und hilfsbedürftigen Menschen von Würzburg. Sein Wahlspruch lautete: „Virtus boni operis est perseverantia“ – die Kraft eines guten Werkes liegt in der Beharrlichkeit. 2026 feiert das Juliusspital sein 450-jähriges Bestehen.

Die steinerne Stiftungsurkunde des Juliusspitals: rechts kniend Fürstbischof Julius Echter
Julius Echter wurde 1545 geboren und nach einer gründlichen juristischen und theologischen Ausbildung mit 28 Jahren zum Fürstbischof von Würzburg gewählt und damit auch Herzog von Franken. Seine Regierung reichte bis zu seinem Tod im Jahr 1617. In den 43 Jahren seiner Regierung erneuerte und festigte er den katholischen Glauben in seinem Bistum. Geprägt von juristischem Denken bremste er den damals üblichen Hexenfuror in der Bevölkerung. Gesetze verstand er als notwendige Instrumente, um seine bischöfliche Verantwortung für das Heil der ihm Anvertrauten zu sichern. Sie bewahrten Protestanten und Juden vor Willkürmaßnahmen durch übereifrige Glaubenserneuerer.
Er erwies sich als großer Bauherr und Verwaltungsreformer. Die von ihm wieder errichtete Universität und die große Stiftung Juliusspitals markieren heute noch beispielhaft seine Verdienste um das Bildungswesen und die soziale Fürsorge.
Sein von tiefem Glauben geprägtes Handeln ermutigt uns als Gilde in Würzburg zur steten Erneuerung und Vertiefung unseres privaten Glaubens und des Glaubenslebens in unserem Bistum. Es bestärkt uns zu unseren jährlichen sozialen Aktionen.
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
Aus dem Leben der Julius-Echter-Gilde.
Noch ist es still an dieser StelleDie ersten Beiträge aus dieser Gilde entstehen gerade. Schauen Sie gern bald wieder vorbei.
Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben.
Kommende Veranstaltungen
21.10.2026
Gildeabend: Die Stiftung Juliusspital
Würzburg
18.11.2026
Gildeabend: Die Kirche von Würzburg nach den Pastoralen Räumen
Würzburg
16.12.2026
Jubiläumsfeier: 65 Jahre Julius-Echter-Gilde
Würzburg
Vergangene Veranstaltungen
16.09.2026
Gildeabend: Die Enzyklika Magnifica Humanitas
Würzburg