| aus den Freundeskreisen | Prof. Dr. Dietmar Mieth

Für Viele und für Alle – Gegen die Opfertheorie im Christentum

Der Titel dieses kurzen Beitrages ist dem Streit um die eucharistischen Einsetzungsworte entnommen. – ist Jesus „für viele“ oder „für alle“ gestorben. Als fortschrittlicher Theologe müsste ich eigentlich „für alle“ sein. Ich bin jedoch nicht auf Anhieb für diese umfassende Formel, weil ich nicht an die Opfertheorie glaube. Demnach hätte Jesus in Erfüllung des gottväterlichen Willens sein Leben für alle Sünder am Kreuz dargebracht. Die biblischen Spuren für eine solche theologische Theorie, die in der liturgischen Praxis breite Wirkung hinterließ, sind ziemlich schwach ausgeprägt. Der Exeget Meinrad Limbeck hat ganz recht, wenn er mit großem Lese-Erfolg über „Abschied vom Opfertod, Das Christentum neu entdecken“ schreibt.

Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.

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