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Projektvorschläge für ein Engagement in der christlichen Nächstenliebe

Michael Hornberg:

In der Sitzung des Cartellvorstandes sind ganz praktische Überlegungen angestellt worden mit dem Ziel:

„Wie kann eine Mitgliedschaft in einer Gilde – und damit im Cartell – für neue Freundinnen und Freunde von Interesse sein und in die heutige Zeit passen?“

Das Ziel Nr. 1 ist hinreichend und immer wieder genannt worden – und wird auch in Zukunft so lauten:

„In einer säkularen Umwelt Gesellschaft und Staat mit christlichen Werten zu durchdringen“.

Das ist eine anspruchsvolle Aussage, die viel Bekennertum erfordert und die es jeden Tag aufs Neue zu realisieren gilt. In den Frankfurter Erklärungen und den Erläuterungen dazu (vom November 2009) werden viele und detaillierte Hinweise gegeben, wie man dieses Ziel im Alltagsleben erreichen kann.

Einige Gilden haben dieses Ziel unterfüttert mit einer ganz handfesten, praktischen Aufgabe: Sie haben ein soziales Engagement übernommen – mit dem Hintergrund der christlichen Nächstenliebe – und unterstützen und sammeln für ein Projekt, das anderen Menschen hilft.

Für die Gilden, die sich ebenfalls in einem sozialen Projekt engagieren wollen, hat der Vorstand des CRM die nachfolgenden drei Vorschläge geprüft und stellt sie vor. Jede interessierte Gilde kann sich völlig selbständig entscheiden, was sie unterstützen möchte.

Die Kontaktaufnahme kann zu dem Projekt und den Verantwortlichen direkt geschehen. Die Unterstützung des CRM –Vorstandes wird auch angeboten.

Möglichkeiten der Hilfe gibt es viele:

- als Dauerauftrag der Gilde (mtl./quartalsweise etc.)

- anstelle von Geschenken

- bei Geburtstagen,

- Jubiläen

- andere Ereignissen

- als Check bei Besuchen vor Ort

und vieles andere.

Unser Ziel:

„Staat und Gesellschaft mit christlichen Werten zu durchdringen“

hat mit einer dieser Projektunterstützungen ein Gesicht bekommen:

„Selig, wer des Dürftigen gedenkt und des Armen;

der Herr wird ihn retten am Tag des Unheils.

Behüten wird ihn der Herr und ihn am Leben erhalten,

er lässt auf Erden ihn glücklich sein und gibt ihn nicht preis der Gewalt seiner Feinde“ (Ps 41 2-3)

Die Traumaarbeit
Wings of Hope for trauma in Palästina
Counseling…therapy…education

Die langjährige israelische Besatzung hinterlässt starke Spuren in der palästinensischen Bevölkerung. Das Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht prägt den Alltag der Menschen, viele sind davon traumatisiert. Physische und psychische Gewalt als Resultat dieser Umstände sind keine Seltenheit, insbesondere in Familien und Schulen. Doch das Thema Traumata und seine Auswirkungen wurde innerhalb der Gesellschaft bislang kaum thematisiert.

Die Organisation Wings of Hope for trauma ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige Organisation, die im Jahre 2011 gegründet wurde und ihren Sitz in der Altstadt von Bethlehem hat.

Das Ziel von Wings of Hope for trauma ist es, traumatisierten Menschen aus der passiven Opferrolle herauszuhelfen und sie dabei zu unterstützen, Zukunftsperspektiven aufzubauen und neue Hoffnung zu gewinnen. Aus Opfern werden Überlebenskünstler.

Im Trauma Hilfezentrum von Wings of Hope for trauma finden Menschen traumatherapeutische und traumapädagogische Unterstützung auf der Basis des KReST-Modells (Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie), nach Lutz Ulrich Besser (Zentrum für Psychotraumatologie / ZPTN).

Die Therapie hilft den Klienten, vom Trauma des Zwangs des Vergessens, der Sprachlosigkeit und der Wiederholung zum heilsamen Erinnern zu gelangen. Ein weiteres Ziel ist es, das Wissen im Bereich Psychotraumatologie, Traumatherapie, Traumapädagogik und Traumaberatung in der palästinensischen Gesellschaft zu verbreiten. Dies geschieht in Form von qualifizierten Trainings und Seminaren.

Ebenso sind wir davon überzeugt, dass vorbeugende Maßnahmen einen wesentlichen Teil unserer Arbeit bilden. Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass die Menschen speziell Traumata und auch psychische Erkrankungen besser erkennen. Ursachen und Auswirkungen der Traumata auf die Gesellschaft wahrnehmen zu können hilft, angemessener darauf reagieren zu können.

Spenden Sie Hoffnung

Die Arbeit von Wings of Hope for trauma wird nur durch Spenden und Projektgelder finanziert. Mit Ihrer Hilfe können wir helfen.

Spendenkonto

Überweisungen aus Deutschland nimmt unser Kooperationspartner entgegen:

Stiftung Wings of Hope Deutschland

Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel (EKK)

IBAN: DE71 5206 0410 0103 4036 37, BIC: GENODEF1K1

Betreff: Palästina

Für Ihre Spende erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, wenn Sie Ihre Anschrift im Verwendungszweck nennen.

Ursula Mukarker e-mail: Ursula.mukarker@wings-of-hope.de

Direktorin web: www.woh-for-trauma.com

Wings of Hope for trauma

 

Pater Linster

Die vielen Konflikte in unserer heutigen Welt haben oft Armut und Bildungsmangel als einer der Wurzeln. Bildung ist eine wichtige Hilfe für Flüchtlinge, um wieder eine neue Perspektive und Hoffnung zu bekommen; Bildung ist etnscheidend für die Integration von Flüchtlingen und für die Überwindung der Ursachen. Im Jahr 2010 begannen einige Jesuiten Unversitäten in den USA unter dem Namen „Jesuit Commons – Higher Education at the Margins“ (JCHEM) und in Zusammenarbeit mit dem Jesuiten Flüchtlingsdienst via online Bildungskurse in Flüchtlingslagern in Afrika und im Nahen Osten anzubieten. In der Zwischenzeit haben schon mehr als 5000 junge Menschen in 9 verschiedenen Ländern und 12 Lernzentren Englischkurse, berufliche Zertifikatskurse und ein Grundstudium in Humanitas (Liberal Arts) gemacht. Am 27. September 2016 haben die drei Provinzen der Jesuiten in der Schweiz, Deutschland und Österreich, diese Organisation mit dem neuen Namen „Jesuiten Weltweites Lernen“ (Jesuit Worldwide Learning – Higher Education at the Margins) als ein gemeinsames Werk des Ordens in der Schweiz gegründet.

Im November kommen weitere Lernzentren im Nordirak dazu und ebenso in Mozambique in Beira in einer Jesuitenpfarrei. JWL möchte Menschen, die am Rande unserer Welt leben, die keinen Zugang zu guter beruflicher Ausbildung und Höherer Bildung haben diese ermöglichen. Es studieren Menschen zusammen im virtuellen Klassenzimmer mit den unterschiedlichsten kulturellen udn religiösen Hintergründen. Diese gemeinsame Lernen ist sehr bereichernd und verändert das Denken vieler. Gemeinsam Lernen, um die Welt zu verändern, ist das Ziel.

JWL hat vier Grundpfeiler:

  • Die weltweite Dimension des gemeinsamen Lernens. Es bildet sich eine weltweite Gemeinschaft von Lernenden
  • Die Zusammenarbeit von Universitäten, Partnern vorort, Partnern in Techonologie und Sponsoren.
  • Die ignatianische Pädagogig, eine 450 Jahre alte Erziehungstradition der Jesuiten, nach welcher alle online Kurse aufgebaut sind.
  • Höchste Qualität für moderate Kosten.

Ein Jahr Englishkurs der verschiedenen Levels kostet Euro 500

Ein Jahr beruflicher Zertifikatskurs kostet Euro 1.000

Ein Jahr Diploma Studium, 5 Kurse zu je 3 Kredits kostet Euro 1.500

Mit dieser Summe kann man einer jungen Frau oder Mann für ein Jahr ein Studium oder berufliche Ausbildung finanzieren. Es wird vielen Flüchtlingen helfen, in ihren Ländern ein neues Leben aufzubauen, wieder Hoffnung zu geben.

Bildung ist mehr als nur Wissen, es ist die Formation von Menschen, von neuen Führungskräften. Es gibt Menschen eine neue Hoffnung. Spenden Sie Hoffnung.

Spendenkonto

Jesuitenmission

Tel 0911 2346 160, Fax 0911 2346 161

prokur[at]jesuitenmission.de

www.jesuitenmission.de

Konto: Missionsprokur der deutschen Provinz der Jesuiten Ligabank Nürnberg BLZ 750 903 00) 5 115 582

BIC: GENODEF1M05,

IBAN: DE61 7509 0300 0005 1155 82

Verwendungszweck x8111 JWL

Für Ihre Spende erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, wenn Sie Ihre Anschrift im Verwendungszweck nennen.

Executive President

18, rue Jacques Dalphin 
1227 Carouge/GE 
Geneva, Switzerland

Peter.Balleis[at]jwl.org

www.jwl.org

skype: peterballeissj

Tel +49 173 453 1203

 

 

 

 

Georg Schneiders:

 

 

Engel in Aleppo und Damaskus - SOS Kinderdörfer in Syrien

Aleppo, die Stadt, in der seit fünf Jahren Krieg herrscht, die jeden Tag in den Nachrichten auftaucht mit schrecklichen Berichten von unbarmherzigen Greueltaten der Kriegsparteien.

Seit fünf Jahren bekämpfen sich syrische Regierungstruppen und bewaffnete Milizen unerbittlich. Krankenhäuser und Schulen wurden zerstört; immer mehr Kinder mussten mit ihren Familien aus ihren zerstörten Häusern fliehen, um anderswo Schutz zu suchen.

SOS-Kinderdörfer in Aleppo und Damaskus helfen seit Jahren in Syrien denen, die am meisten unter dem Krieg leiden - den Kindern. Doch der Krieg macht auch vor den SOS-Kinderdörfern nicht Halt. 2012 wurden die SOS Kinderdorf-Familien aus dem SOS-Kinderdorf Aleppo wegen der Kämpfe evakuiert und lebten seitdem im SOS-Kinderdorf Qodsaya bei Damaskus. Doch am 27.09.16 musste auch dieses SOS Kinderdorf bei Damaskus wegen intensiven Bombardements evakuiert werden. Kurz nachdem alle 156 Kinder und 46 Mitarbeiterinnen an einen sicheren Ort gebracht worden waren, trafen zwei Mörserraketen das Kinderdorf-Gelände. Kein Kind wurde bei den Angriffen verletzt und SOS tut alles in seiner Macht stehende, um für die Sicherheit der Kinder und Mitarbeiter zu sorgen. SOS setzt trotz aller widrigen Umstände seine Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen zum Schutz der Kinder in Syrien fort und bemüht sich zZt, schnellstmöglich ein neues und sicheres Zuhause für die Kinder zu finden und ihnen Schutz und Zuflucht zu geben.

Hierfür braucht es finanzielle Hilfe und Unterstützung, zB durch Spenden und/oder die Übernahme von Patenschaften. Für die SOS-Kinderdörfer ist Bildung neben Geborgenheit inmitten vertrauter Menschen das Wichtigste bei der Begleitung von Kindern in aller Welt. Durch Spenden und/oder Übernahme von Patenschaften können Gilden dazu beitragen, dass sich Kinder in Syrien an unseren Werten orientieren, bevor sie in ihrer Ausweglosigkeit Leuten folgen, die ihnen beibringen, wie man andere tötet.

SOS-Kinderdörfer weltweit Herrmann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.

Ridlerstr 55

80339 München

Tel. 089 17914160

www.sos-kinderdoerfer.de

Möglichkeiten zu helfen:

- durch Spenden (einmalig oder regelmäßig, dauerhaft) ;

- durch eine SOS-Patenschaft für ein Kind ab 31€/Monat;

- durch eine SOS-Patenschaft für ein Dorf ab 35€/Monat.

IBAN DE22 4306 0967 2222 2000 00

BIC GENODEM1GLS GLS Gemeinschaftsbank

Willkommen im Cartell Rupert Mayer Mitgliederbereich

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