| Kirche | PRESSEMITTEILUNG - Redaktion: Thomas Arzner,

Widerspenstig und hoffnungsvoll für den Frieden

Werbelinie des Katholikentags setzt auf kraftvolle Bilder

"Suche Frieden" lautet das Leitwort des 101. Deutschen Katholikentags, der vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster stattfindet. Eine vielfältige Botschaft, die sich nicht auf einfache Symbole reduzieren lasse, sagte Prof. Thomas Sternberg, der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, anlässlich der Vorstellung der Werbelinie zum Katholikentag. Deshalb seien auch die Motive, die künftig das Leitwort versinnbildlichen, sehr breit gefächert. "Die Kampagne selbst hat keine festen Bilder", so Thomas Sternberg bei der Pressekonferenz. "Die Motive werden sich bis zum Mai 2018 immer wieder ändern." Diese Unterschiedlichkeit spiegle den Katholikentag selbst wider, der mit seinen rund 1000 Veranstaltungen ebenfalls die Themen dieser Welt aufgreift. Und genau wie die Plakatmotive wolle der Katholikentag widerspenstig sein, so Sternberg: "Es darf, nein es muss beim Katholikentag gestritten werden. Wir wollen keinen falschen Frieden", dafür ist die Lage in der Welt zu ernst."

Die Plakate zeigten: Kirche ist nicht aus der Zeit gefallen.

Die Werbelinie sei ein "Hingucker", findet denn auch der Bischof des gastgebenden Bistums Münster, Felix Genn. Sie sei "stark, ästhetisch, sehr ansprechend und modern". Und sie zeige: Die Kirche sei nicht weltfremd und "aus der Zeit gefallen", sondern sie steht mitten in dieser Welt. Gerade auch Menschen, die mit Kirche und Katholikentag wenig zu tun haben, sollten von diesem Erscheinungsbild angesprochen werden.

Zugleich werde das Leitwort "Suche Frieden" in den Mittelpunkt gestellt, das auch im Zentrum des Katholikentags stehen wird. "Es gibt gerade heute kein Thema, das uns in Münster und die Menschen in aller Welt so umtreibt, wie die Suche nach Frieden", sagte Genn bei der Vorstellung.

Die Präsentation der Werbelinie fand in einer Ausstellungshalle in Münster statt, die sich in einem ehemaligen Fabrikgelände befindet. Ein Kulturstandort mit Platz für Konzerte, Clubs, viel Graffiti und Werkstätten. Man erwarte hier nicht unbedingt eine kirchliche Veranstaltung, sagte ZdK-Präsident Thomas Sternberg bei der Vorstellung. Es sei ein Ort, wo viele Ideen entstanden sind. "Genauso soll der Katholikentag ein Ort sein, wo viele Ideen entstehen und Auseinandersetzungen geführt werden können."

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