| aus dem Cartell | Christoph Neuhaus

Katholikentag und Cartellversammlung: Münster 2018 wird „jovel“!

Die Vorbereitungen für die Cartellversammlung 2018 nehmen Fahrt auf. Der Fuggerbund Münster hat jetzt ein Organisationsteam berufen. Die besondere Herausforderung: Die Cartellversammlung findet vom 9. bis 13. Mai 2018 im Rahmen des 101. Katholikentages statt. Bereits im Frühjahr 2017 mussten erste Anmeldungen zur Beteiligung am Programm dieses katholischen Großereignisses vorgenommen werden. So ist ein Werkstattgespräch zum Thema „Not lehrt (nicht) beten“ bereits als Programmbeitrag zum Themenbereich „Kirche, Theologie, Religionen“ vom Katholikentagsbüro angenommen worden. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Forschungsergebnisse des Cartellfreundes Prof. Dr. Gereon Heuft.
Sie können als Kontrapunkt zur vielseitig geforderten „Servicekirche“ angesehen werden, denn „die Menschen beten gar nicht mehr“.
Der Katholikentag (KT) beginnt am Mittwoch (9. Mai 2018) mit einer Messe auf dem Domplatz. Anschließend stellt sich das Bistum Münster im Rahmen eines Abends der Begegnung vor. Das eigentliche Programm startet dann Christi Himmelfahrt (10. Mai 2018) und endet am Samstag (12. Mai 2018). Über 1.000 Angebote hat das KT-Organisationsbüro für diese Zeit bereits gelistet. Am Sonntag ist der abschließende Hauptgottesdienst auf dem Schlossplatz.
Die Cartellversammlung wird am Himmelfahrtstag mit einer Kapitelsitzung (nach-mittags) und einem „Come together“ (abends) im Zwei Löwen Klub beginnen. Schon am Vormittag öffnet der CRM-Stand auf der Kirchenmeile. Er dient während der gesamten Veranstaltungszeit auch als Anlauf-, Beratungs- und Unterstützungsstelle. Als Orientierungshilfe in dem „riesigen Angebot“ soll ein „CRM-Navi“ erstellt werden, das möglicherweise auch „digital“ in Anspruch genommen werden kann. Es wird auch ein touristisches Angebot für das Cartell geben, schließlich „steckt Münster voller Merkwürdigkeiten“. Eine gemeinsame Messfeier der Cartellversammlung ist für den Freitagabend beim KT-Organisationsbüro angemeldet worden. Um nicht in Konkurrenz zum abschließenden „Abend der Begegnung“ des Katholikentages aufzutreten, wird für den Freitag oder Samstag noch ein geeignetes Format für eine CRM-Begegnung ent- wickelt.
Eine besondere Anstrengung des Organisationsteams gilt der Unterbringung der anreisenden Freundinnen und Freunde. „Bezahlbare“ Hotelbetten waren in Münster unmittelbar nach der Standortentscheidung so gut wie ausgebucht. Zur Zeit sind nur noch Zimmer für über € 250 pro Nacht zu finden. Mit über 30 Privatquartieren und über 60 Hotelzimmern im 20 km-Radius um Münster sowie am Bahnhof in Hamm wird das Übernachtungsangebot zu fairen Preisen für eine solche Großveranstaltung „noch akzeptabel“ sein, heißt es aus dem Organisationsteam. Für angemeldete Freundinnen und Freunde aus der Region wird eine tageweise Anreise mit dem in den Dauer- und Tageskarten des KT integrierten ÖPNV-Ticket auch eine Alternative sein. Die Zeitkarten werden für die angemeldeten CRM-Teilnehmenden zentral gebucht. Die Dauerkarte kostet nach Abzug des Frühbucherrabatts 77 € (ermäßigt u. a. ab 65 Jahre 53 €). Tageskarten gibt es für 28 € (ermäßigt 22 €).
Dem Organisationsteam des Fuggerbundes gehören Nanni Abeler, Dr. Otto Möllenhoff, Prof. Dr. Bernd Sicken und Christoph Neuhaus an. Johannes Alberts, Sohn des Cartellfreundes Dr. Martin Alberts und als Jura-Student „begeisterter Neu-Münsteraner“ unterstützt das Team und wird für einige „digitale“ Veränderungen bei der Durchführung der Cartellversammlung sorgen.
Das Organisationsteam plant die Einladung zur Cartellversammlung „noch in diesem Jahr“ zu versenden. Es muss allerdings für die eigenen Planungen die Daten des Programms für den Katholikentag beachten. Und da gilt die „katholische“ Zeitrechnung ... .
„Suche Frieden“ ist das Leitwort des Katholikentags 2018. „Suche Frieden“ schlägt Kapitelvorsitzer Michael Hornberg auch als aktuelle Losung für das Cartell Rupert Mayer vor. Die Öffnung des Cartells zur „katholischen Welt“ ist sein besonders Anliegen. Mit der „Briefaktion“, der Kontaktaufnahme zu wichtigen kirchlichen Institutionen, wurde ein erster Erfolg erzielt. Mit der Beteiligung am Katholikentag soll diese Arbeit fortgesetzt werden. Hierbei will der Fuggerbund den Kapitelvorsitzer unterstützen, denn „wir müssen unter das aktive Kirchenvolk“, wie es Dr. Otto Möllenhoff formuliert. Die Unterstützung der Münsteraner gilt natürlich auch ihrem Mitglied Cartellfreund Prof. Dr. Thomas Sternberg, dem Präsidenten des Zentralkomittees der Katholiken.
Michael Hornberg nennt aber auch ein weiteres Motiv für den Weg nach Münster. Der Katholikentag greife neben aktuellen religiösen, gesellschaftspolitischen, kulturellen, wissenschaftlichen vor allem auch spirituelle Themen auf. Das sei eine notwendige Ergänzung für die Cartellversammlungen, denn „wir müssen vom Begegnen zum Bekennen und Bewegen kommen.“
Übrigens: „Jovel“ (= gut, schön) ist ein in Münster umgangssprachlich häufig verwendeter Begriff aus der Masematte, der Geheimsprache eines Teils des Herz-Jesu-Viertels im Osten der Stadt.

Willkommen im Cartell Rupert Mayer Mitgliederbereich

Anmelden