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Cartellfreund Wilhelm Tacke erhielt päpstlichen Silvesterorden zweiter Klasse

Großer Bahnhof für unseren Cartellfreund Wilhelm Tacke am 8. November im Rathaus Bremen. Im Beisein von Bremens Bürgermeister Dr. Karsten Selig, dem Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode und Domkapitular Dr. Martin Schomaker, Propst von St. Johann in Bremen, erhielt er im Rahmen des Willehad-Empfangs den päpstlichen Silvesterorden zweiter Klasse. Damit wurde er zum „Komtur mit Stern“ des päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Silvester ernannt.

Der 76jährige Wilhelm Tacke trat 1989 in die Ansgar Gilde Bremen ein. Der gebürtige Westfale ging nach seinem Studium in Paderborn nach Bremen, um dort zu unterrichten. 1987 tauschte er seine Schulleiterfunktion mit dem Amt des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit im katholischen Gemeindeverband Bremen.

Sein Ziel: „Ich wollte die katholische Minderheit in Bremen sichtbar machen“. Schließlich ist Bremen Diaspora. Und so wie wir im Cartell Freund Tacke auf vielen Veranstaltungen erleben dürfen, so hat er auch die frohe Botschaft als Pressesprecher verkündet: Nicht bierernst, sondern immer mit einem Schuss Humor, in der Sache klar, aber niemals seine eigene Meinung hinterm Berg haltend.

Das brachte ihm Anerkennung ein, auch außerhalb des katholischen Raumes. Freund Tacke hat sich auch als Autor von Büchern zur Kirchengeschichte Bremer Katholiken einen Namen gemacht. Ferner war er 25 Jahre lang Vorsitzender und Geschäftsführer der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Vorsitzender des Vereins für Niedersächsisches Volkstum.

So erhielt jetzt Freund Tacke den Orden als Würdigung und Anerkennung seiner vielfältigen Aktivitäten in der katholischen Kirche. Er ist übrigens der fünfte Bremer, der seit Kriegsende mit dem Silvesterorden geehrt wurde.

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