| aus dem Cartell | Hans-Michael Hornberg, Vorsitzer des Cartell Rupert Mayer

Rede des Cartellvorsitzers nach dem Festakt in Schwäbisch Gmünd

Sehr geehrter Herr Professor Schockenhoff,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Arnold,
(in absentia) liebe Gäste,
liebe Cartellfreundinnen und –freunde,

zunächst unser aller herzlicher Dank für Ihre Festrede, Herr Professor Schockenhoff.
Ohne vermessen zu klingen: wir haben wieder etwas gelernt über die Vielfalt unseres Glaubens und über die große Liebe Gottes, mit der er uns begleitet.
Unser Auftrag als Cartell Rupert Mayer ist es, die „Staat und Gesellschaft mit christlichen Werten zu durchdringen.“

In einem Zeitalter einer Säkularisation, einer Veränderung von tradierten Werten bis hin zur Unkenntlichkeit und ein Infragestellen von Eckwerten unseres persönlichen und staatlichen Wertecanons, gilt dieser Auftrag viel – sehr viel.
Die Gründe, die 1948 zur Gründung unseres Cartells geführt haben, waren nicht schwerwiegender und für uns als Kirche gewichtiger als die Gründe, die wir heute sehen müssen, dieses Cartell und seine Kernkompetenz zu beleben und uns zu motivieren. Die Herausforderungen sind vielfältig, wir müssen diese Herausforderungen nur sehen, sie erkennen und mit ihnen umgehen können.
„Den Staat und die Gesellschaft mit christlichen Werten zu durchdringen“, d.h. auch nicht gleichgültig sein, wegschauen oder es anderen – der nächsten Generation oder sonst jemanden überlassen, sich zu wehren.

„Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche“, so der Eröffnungssatz des päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ , über das hier referiert wurde. Der Bogen ist weit gesteckt – so haben wir es gehört. Er bezieht sich zuerst auf die Familie, aber dann auch im Artikel 296 bis 297 auf die Umsetzung der Liebe auf unsere Umwelt, auf unsere Mitbürger.
Wir sollen unsere säkulare Umwelt nicht verurteilen, sondern „jedem Einzelnen helfen, seinen eigenen Weg zu finden …. Damit er sich als Empfänger einer unverdienten, bedingungslosen und gegenleistungsfreien Barmherzigkeit empfindet“ Eine Verpflichtung in Verbindung mit unserem Auftrag als Cartell sehe ich darin.

Gleicher Dank gilt Herrn Bürgermeister Arnold für seine Begrüßung. Und was wäre eine Festakademie ohne musikalische Begleitung – vielen Dank…an Karin…., die uns mit ihrem Können so viel Freude gemacht hat.. Herzlich danke ich Ihnen, Prof. Dr. Schockenhoff. Ich danke aber auch allen Cartellfreundinnen und – freunden für die Mühe der Vorbereitung. Das Cartell hat einen großartigen Auftrag – der von den Gilden aufgenommen wird.

Mit dieser Botschaft darf ich unseren Festakt schließen.

Willkommen im Cartell Rupert Mayer Mitgliederbereich

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