| aus dem Cartell | Hans-Michael Hornberg, Vorsitzer des Cartell Rupert Mayer

Begrüßung des Cartell-Vorsitzers Hornberg zur Cartellversammlung

Liebe Cartellfreundinnen und –freunde, liebe Gäste,

heute Abend bin ich froh und erleichtert, dass wir uns in großer Zahl zur Cartellversammlung 2017 hier in Schwäbisch Gmünd zusammen gefunden haben.
Das war nicht leicht, denn obwohl wir alle die jährliche Cartellversammlung nicht missen wollen, hat sich keine Gilde gemeldet, ein solches Treffen auszurichten.
Der Initiative unserer Cartellfreunde Krista und Bernhard Unger – die dann später die Staufer-Gilde Stuttgart, zu der sie gehören, nachgezogen haben – ist es zu verdanken, dass wir uns in dieser alten Stauferstadt treffen. Ganz herzlichen Dank für euren Einsatz, liebe Krista, lieber Bernhard.

Diese Stadt ist wie gemacht für unser Treffen. Das gilt nicht nur für die organisatorischen und technischen Voraussetzungen. Es gilbt besonders für den inhaltlichen Anspruch, dem diese Stadt vollauf genügt: Schwäbisch Gmünd war über Jahrhunderte eine Stadt von katholischen Glauben geprägt. Ein Titel dieser Stadt ist „Schwäbisches Nazareth“. Eine Ableitung für diesen Titel habe ich nicht gefunden – es werden die vielen Kirchen und Klöster gewesen sein. Das Nazareth im Hl. Land, da bin ich sicher, hat nicht so viele Kirchen. Auch hier haben sich die Gewichte verschoben. Das Katholische ist zwar immer noch vorherrschend, aber es gibt auch 4 evangelische Gemeinden. Es gibt freikirchliche Gemeinden, eine methodistische Kirche, Neuapostolische Kirche, Zeugen Jehovas und Baptisten. Im letzten Jahrzehnt kamen Muslime und so hat Schwäbisch Gmünd vier Moscheen, die letzte wurde von 2011-2014 erbaut.

Eine Stadt mit einer Zusammensetzung der Einwohner, die uns ja nicht fremd ist. Wir können – und sollen – uns hier wohl fühlen. Ein Fundament hierfür bietet die großartige Geschichte dieser Stadt, die uns im Verlauf dieses Treffens noch näher gebracht werden wird.

Eine Urkunde von 1162 (also vor 855 Jahren) erwähnt die Stadt erstmals. Das war unter Friedrich (Barbarosse) I.
„Hi omnes Gimendi…..
Heißt es im Ehevertrag von Barbarossas Sohn mit der Thronerbin Berengaria von Kastilien. Die Staufer haben die Stadt geprägt und es war ein langer Weg, bis aus der späteren Reichsstadt und dem Oberamt Gmünden 1956 die Große Kreisstadt Schwäbisch Gmünd wurde.

Ich möchte mit den historischen Betrachtungen hier abschließen – es soll ja kein Seminar werden. Ich wollte Ihnen aufzeigen, dass wir uns in dieser Stadt gut aufgehoben fühlen können und unser Treffen in einem guten, christlichen Geist verlaufen kann.

Hierfür allen, die dabei geholfen haben, ein herzlicher Dank und Ihnen eine gute Zeit hier in Schwäbisch Gmünd.

 

Danke

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